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Aus der Gemeinsamen Erklaerung zur Rechtfertigungslehre des Lutherischen Weltbundes und der Katholischen Kirche, 1997:

(15) Es ist unser gemeinsamer Glaube, dass die Rechtfertigung das Werk des dreieinigen Gottes ist. Der Vater hat seinen Sohn zum Heil der Sünder in die Welt gesandt. Die Menschwerdung, der Tod und die Auferstehung Christi sind Grund und Voraussetzung der Rechtfertigung. Daher bedeutet Rechtfertigung, dass Christus selbst unsere Gerechtigkeit ist, derer wir nach dem Willen des Vaters durch den Heiligen Geist teilhaftig werden. Gemeinsam bekennen wir: Allein aus Gnade im Glauben an die Heilstat Christi, nicht auf Grund unseres Verdienstes, werden wir von Gott angenommen und empfangen den Heiligen Geist, der unsere Herzen erneuert und uns befuehigt und aufruft zu guten Werken.
(41) Damit erscheinen auch die Lehrverurteilungen des 16. Jahrhunderts, soweit sie sich auf die Lehre von der Rechtfertigung beziehen, in einem neuen Licht: Die in dieser Erklaerung vorgelegte Lehre der lutherischen Kirchen wird nicht von den Verurteilungen des Trienter Konzils getroffen. Die Verwerfungen der lutherischen Bekenntnisschriften treffen nicht die in dieser Erklaerung vorgelegte Lehre der roemisch-katholischen Kirche.
(42) Dadurch wird den auf die Rechtfertigungslehre bezogenen Lehrverurteilungen nichts von ihrem Ernst genommen. Etliche waren nicht einfach gegenstandslos; sie behalten für uns die Bedeutung von heilsamen Warnungen, die wir in Lehre und Praxis zu beachten haben.


“Ich moechte mich immer mehr von dem kleinkarierten und unbiblischen Standpunkt konfessionalistischer Scheuklappen freimachen, ohne aber einem konfessionellen Einheitsbrei das Wort zu reden. Bruderschaft wird mir immer wichtiger, echte Christus-Bruderschaft unter dem Kreuz von Golgatha. Wir muessen immer zwischen dem einzelnen Bruder und den jeweils offiziellen Kirchen unterscheiden.”
Gerhard Bergmann, evangelischer Evangelist, 1965 nach einer Begegnung mit dem katholischen Volksmissionar Pater Leppich.

“Die Spaltung hat in Deutschland begonnen und sie muss in Deutschland ueberwunden werden”.
Pater Leppich, roem.-katholisch


Wer sagt, dass er Jesus lieb hat, der ist mein Bruder, auch wenn ich in tausend Dingen anders denke als er.
Helmut Claaeev. Bischof


Wie die Heiligkeit, so scheint uns auch die Katholizitaet der Kirche fragwuerdig. Der eine Rock des Herrn ist zerrissen zwischen den streitenden Parteien, die eine Kirche auseinander geteilt in die vielen Kirchen, deren jede mehr oder minder intensiv in Anspruch nimmt, allein im Recht zu sein. Und so ist die Kirche für viele heute zum Haupthindernis des Glaubens geworden. Sie vermoegen nur noch das menschliche Machtstreben, das kleinliche Theater derer in ihr zu sehen, die mit ihrer Behauptung, das amtliche Christentum zu verwalten, dem wahren Geist des Christentums am meisten im Wege zu stehen scheinen.
Benedikt XVI


Wuerde Martin Luther heute seine Anliegen von damals einbringen, dann kaeme es gar nicht mehr zu einer Reformation.
Zur Kirchenspaltung: Dass es dazu gekommen ist, ist auch eine Schuld unserer Kirche. Wir haetten einfach hellhoeriger sein muessen.
Gerhard Belker, roem.-katholisch

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بشيم آبو و آبرو روحو حايو قاديشو حا دالوهو شاريرو آمين
im Namen des Vaters
und des Sohnes
und des Heiligengeistes amen
بسم الآب والأبن والروح القدس إله واحد آمين
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